Liederabend

Vesque von Püttlingen vertont Heine

Wer?

… ein “Künstler und Diplomat, Poet und Weltmann”, “um die Tonkunst mannichfach verdient” – so die Stimmen Friedrich Wiecks, der Neuen Zeitschrift für Musik und Eduard Hanslicks, eines der schärfsten Kritiker im 19. Jahrhundert, über den Komponisten Johann Vesque von Püttlingen alias Johann Hoven.

Eigentlich Staatsdiener unter Metternich wagte sich Vesque von Püttlingen nach der Komposition einiger Opern und Lieder Mitte des 19.Jahrhunderts an die Vertonung des Zyklus’ “Die Heimkehr” von Heinrich Heine – damit an sage und schreibe 88 Gedichte, die das Kaleidoskop der Heineschen Dichtkunst ausbreiten. 

Der Liederabend trifft eine Auswahl an Liedern, die die inhaltliche
Vielfalt spiegelt und die Originalität und Schönheit der Vertonungen
erklingen lässt. Dabei ergeben sich Liedgruppen, die sich der Natur, den Meeresbildern, der Ironie und dem Witz widmen. Sie werden eingebettet in eine Moderation mit Lesungen aus zeitgenössischen Texten. Das Programm endet mit einem Vergleich der Schwanengesang-Lieder von Vesque und Schubert.

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