Pianostunden nach Wunsch

meinpianoabend

Meinpianoabend ist eine Vereinigung von Komponist/innen, Pianist/innen sowie gehobener Hotelerie und Gastronomie, in der ich Mitglied bin. Ziel ist die musikalische Begleitung von Galas, Diners  u.ä., bei der ich sowohl eigens dafür komponierte, niveauvolle Klaviermusik spiele, als auch eine mir für die jeweilige Gelegenheit passend erscheinende Auswahl von Barpianomusik, Jazz-Standards und Evergreens aus Film und Musical.

meinpianoabend.de

Sie können mich direkt über liebe@iris-von-zahn.de oder über info@MeinPianoabend.de anfragen.

Share on Facebook

Ein Klavierabend

Klangwelten

Ein guter Erzähler lässt Welten entstehen. Mancher Komponist erschafft Klangwelten, zumal ein Komponist der Romantik, zumal Robert Schumann. In seiner Fantasie C-Dur op. 17 erzählt er von einer Welt der emotionalen Landschaften. Er führt in die Ferne von klingenden Bergen und Tälern und er erzählt von alten Weisen. „Im Legenton“ heißt nicht zufällig eine Vortragsanweisung Schumanns an die Pianistin seiner Fantasie C-Dur. Und so erzählt sie eine Legende aus einer fernen Klangwelt. Auch Maurice Ravel ist ein Griot, der seine Interpreten über die Welt des Barock sprechen lässt. Die Uraufführung seiner Klaviersuite „Le Tombeau de Couperin“ in Paris 1919 löste beim Publikum solche Begeisterung aus, dass es das Werk sofort noch einmal forderte. Und es hörte die Erzählung von der barocken Welt François Couperins in der
persönlichen Tonsprache Ravels tatsächlich ein zweites Mal. Messiaen lässt  in „La Colombe“ flimmernde Klangspektren in den oberen Regionen schimmern.

Jahre zuvor hatte Claude Debussy das Erste Buch seiner Préludes
für Klavier vorgelegt, die wohl eindrücklichste Entführung in andere
Klangwelten seiner Zeit. „Le vent dans la plaine“ etwa lässt den Wind in der Ebene durch den Konzertsaal wehen, wie auch jedes andere der Préludes auf narrative Art einen eigenen Klangkosmos
entstehen lässt – Klangwelten.

Franz Schubert
Klavierstück es-moll op.posth.

Joseph Haydn
Sonate Es-dur, Hob.XVI:49
I Allegro
II Adagio e cantabile
III Finale:Tempo di Minuet

Maurice Ravel 
Prélude zu „Le Tombeau de Couperin“

Olivier Messiaen
Prélude „La Colombe“

Claude Debussy
„Le vent dans la plaine“,
„Voiles“,
„Minstrels“
aus Préludes, vol.1

Franz Schubert
Impromptu Es-dur, op.90,2

PAUSE

Robert Schumann
Fantasie C-dur op.17
I Durchaus fantastisch und leidenschaftlich vorzutragen
II Mäßig. Durchaus energisch
III Langsam getragen. Durchweg leise zu halten

Share on Facebook

Ein Liederabend mit Musik und Briefen von Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms

„Du bist mir so unendlich lieb“

 

Johannes Brahms
Sonate Nr. 3, f-moll für Klavier op.5, 3. Satz, Scherzo

Einführung

Brieflesung

Robert Schumann
Im wunderschönen Monat Mai op. 48,1
Die Lotosblume op. 25,7
Der Nussbaum op. 25,3
Mondnacht op. 39,5

Brieflesung

Robert Schumann
Fantasie C-dur op.17,  1. Satz
„Durchaus fantastisch und leidenschaftlich vorzutragen“

Brieflesung

Clara Schumann
„Er ist gekommen in Sturm und Regen“ op. 12,2
„Liebst du um Schönheit“ op.12,4
„Warum willst du and’re fragen“ op.12,11
Liebeszauber op.13,3

Brieflesung

Johannes Brahms
Sonntag op.47,3
„Dein blaues Auge“ op.59,8
Sapphische Ode op. 94,4
„Wir wandelten“ op.96,2

Umrahmt sind die einzelnen Blöcke von einer historisch einbettenden Moderation mit Primärtexten (Briefen, Monografie-Zitaten), die besonderes Augenmerk auf das höchst intensive Beziehungsgeflecht dieser drei großen Musikschaffenden legt.

In dieser Art der Darbietung ist das Konzert nicht nur ein musikalischer Hochgenuss, sondern gleichsam eine Reise in die Entstehungswelt der Lieder.

Share on Facebook